Internet-Enquete -
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Manuel Höferlin, Sebastian Blumenthal und Jimmy Schulz
Manuel Höferlin: „Wir wollen in der Enquete-Kommission ergebnisoffen diskutieren““Eine sehr gute Gelegenheit, abseits vom politischen Alltagsgeschäft über ein wichtiges Thema zu sprechen“- der FDP-Abgeordnete Manuel Höferlin freut sich auf die Sitzungen der Enquete-Kommission zum Thema Internet und digitale Gesellschaft. Er möchte ergebnisoffen diskutieren, deshalb habe er sich schon bei der Antragsformulierung dafür eingesetzt, die Fragen, die die Kommission klären soll, möglichst offen zu formulieren: „Nichts ist schlimmer als eine Diskussion, bei der alle Beteiligten vorher wissen, was rauskommt.“
Höferlin ist zwar erst 37, aber trotzdem schon ein alter Hase in Sachen Internet. Schon seit 1994 bewegt er sich „online“, lange bevor der Computer zum Alltagsgerät und Internet zum Massenmedium wurde. Vor seinem Bundestagsmandat führte er ein IT-Unternehmen, das kleine und mittelständische Unternehmen in Fragen rund um Computer und Internet berät.
Die Enquete-Kommission möchte Höferlin nutzen, um Vorschläge zu erarbeiten, wie der Gesetzgeber mit der territorialen Grenzenlosigkeit im Internet umzugehen hat. „In der Strafverfolgung, bei Urheberrechtsverletzungen oder Persönlichkeitsrechte – immer trifft das nationale Recht auf eine Materie, die längst international geworden ist.“
Bei dem Schritt von der Offline- zur Online-Gesellschaft legt Höferlin dabei großen Wert darauf, dass der Gesetzgeber seine Möglichkeiten nicht überstrapaziert. „Es darf nicht sein, dass wir online strengere Gesetze und Normen haben als offline.“
Manuel Höferlin ist Vorsitzender der AG „IT und Informationsgesellschaft“ in der FDP-Bundestagsfraktion. Im Bundestag ist Höferlin ordentliches Mitglied im Innenausschuss und im Rechtsausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie.
Kontakt zu Manuel Höferlin:
manuel.hoeferlin@bundestag.de
http://twitter.com/ManuelHoeferlin
Sebastian Blumenthal: „Medienkompetenz stärken“
„Wenn es uns gelingt, die Medienkompetenz der Nutzer zu stärken, dann können wir auf eine umfassende Regulierung des Nutzerverhaltens im Internetvon staatlicher Seite verzichten.“ – Sebastian Blumenthal, 35 Jahre alt und seit der Wahl im letzten Sommer Bundestagsabgeordneter der FDP, möchte am liebsten schon bei Schülern das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen und fremden Daten stärken. Das ist sein Anliegen für die Enquete-Kommission „Internet und digitales Leben“.
Gleichzeitig möchte er Vorurteile gegenüber dem Medium abbauen. Aussagen wie z.B. „Das Internet erzeugt Kriminalität“ hält Blumenthal dabei für nicht zielführend. „Es ist nicht das Internet, es sind die Menschen, es sind Nutzer, die in Einzelfällen kriminell oder illegal handeln. Das Netz ist ein neutrales Medium, das zunächst große Chancen bietet“, erklärt er.
Blumenthal ist vom Fach, er hat Medieninformatik studiert und danach als IT-Berater gearbeitet, in seinem Tagesgeschäft war Blumenthal u.a. an der Konzeption und Realisierung von Webportalen für Unternehmen beteiligt.
Die Mischung aus jungen, internetaffinen Bundestagsabgeordneten und unabhängigen Experten hält Blumenthal für sehr gelungen. „Dadurch, dass wir Politiker hier Unterstützung von externen Fachleuten bekommen, ist sichergestellt, dass wir zu Ergebnissen kommen, die auch im Alltag zu gebrauchen sind“, beschreibt er die Vorteile der Aufteilung.
Sebastian Blumenthal ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und im Ausschuss für Kultur und Medien, Mitglied im Unterausschuss Neue Medien und stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss.
Kontakt zu Sebastian Blumenthal:
sebastian.blumenthal@bundestag.de
http://twitter.com/seb_blumenthal
Jimmy Schulz: "Gesellschaftlichen Entwicklungen nicht nur hinterherlaufen"
„Endlich einmal kann die Politik schneller sein und den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht nur hinterherlaufen“ – Die Erwartungen, die Jimmy Schulz an die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ stellt, sind groß. Schulz hat das Internet – er nennt es die „größte gesellschaftliche und wirtschaftliche Revolution der Menschheit, größer als die Erfindung von Buchdruck und Fernsehen zusammen“ – auch beruflich genutzt. Schon direkt nach dem Abitur gründete er seine erste IT-Firma, bis jetzt ist er Geschäftsführer eines Software-Unternehmens. Im Herbst 2009 wurde er in den Bundestag gewählt.
„Ist Skype ein Telekommunikations-Dienstleister? Ist Youtube ein Fernsehsender oder last.fm eine Rundfunkanstalt?“ Solche Fragen können für den Gesetzgeber sehr wichtig werden, deshalb möchte Jimmy Schulz mit seinen Kollegen in der Enquete-Kommission Antworten darauf erarbeiten.
„Generation Amiga“, so beschreibt Jimmy Schulz die Menschen seines Alters, die erste Generation, die mit einem Computer aufgewachsen ist. In der Enquete-Kommission möchte er Ideen erarbeiten, wie die Gesellschaft Menschen integrieren kann, die sich im Internet noch nicht zuhause fühlen, die sich nicht mit Notebooks, Netbooks und Smartphones auskennen. „Die werden es in einer Gesellschaft, in der diese Technologien eine immer größere Rolle spielen, nämlich immer schwerer haben.“
Jimmy Schulz ist ordentliches Mitglied im Innenausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und im Petitionsausschuss.
Kontakt zu Jimmy Schulz:
jimmy.schulz@bundestag.de
http://twitter.com/jimmyschulz
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