Internet-Enquete -
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09.04.2010 |
Jugendliche müssen auf mögliche Gefahren der digitalen Gesellschaft vorbereitet, ihre Fragen beantwortet und sie zu einem sicherheitsbewussten Verhalten hingeführt werden. Im Jugendschutz sind noch Verbesserungen möglich. Klar ist, dass die Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Verbote oder technische Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden können. Deshalb muss die Medienkompetenz auch von Kindern, Jugendlichen und Eltern gestärkt werden. Gerade die enge Beziehung zwischen Eltern und Kindern würde es in besonderem Maße erlauben, Medienkompetenz zu vermitteln, d.h. Kinder und Jugendliche zu befähigen, eigenverantwortlich mit den Medien umzugehen und zu problematischen Inhalten eine kritische Distanz zu wahren. Für die Arbeit der Enquete-Kommission „Internet und Digitale Gesellschaft“ stellen sich die Fragen
- wie die Medienkompetenz von Eltern, Kindern, Erziehern, Lehrern und weiteren Aufsichtspersonen gestärkt werden kann und Initiativen, die hierfür besonders geeignet erscheinen, besser gefördert werden können.
- wie im Bereich von Onlinespielen bzw. beim Erwerb von Spielen über das Internet ein Grenzen übergreifend wirksamer Jugendschutz gewährleistet werden kann.
- wie sich durch leichter verständliche, einheitliche Standards und Kennzeichnungssysteme die Transparenz sowie die Effektivität des Jugendschutzsystems weiter verbessern lässt.
- wie zukünftig die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Aufsichtsinstitutionen wie KJM und BPjM weiter verbessert werden kann.
Jugendschutz in den neuen Medien
Die vielfältigen Möglichkeiten und positiven Effekte der voranschreitenden Entwicklung des Internets und der Neuen Medien sorgen für immer neue Herausforderungen an den Jugendschutz. Der rasante technologische Fortschritt führt dazu, dass die Rahmenbedingungen des Jugendmedienschutzes einem steten Wandel unterliegen. Die Verfügbarkeit verschiedener technischer Geräte für Kinder und Jugendliche nimmt stetig zu. Einzelne Geräte haben zudem immer vielfältigere Empfangs- und Visualisierungsfähigkeiten.Jugendliche müssen auf mögliche Gefahren der digitalen Gesellschaft vorbereitet, ihre Fragen beantwortet und sie zu einem sicherheitsbewussten Verhalten hingeführt werden. Im Jugendschutz sind noch Verbesserungen möglich. Klar ist, dass die Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Verbote oder technische Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden können. Deshalb muss die Medienkompetenz auch von Kindern, Jugendlichen und Eltern gestärkt werden. Gerade die enge Beziehung zwischen Eltern und Kindern würde es in besonderem Maße erlauben, Medienkompetenz zu vermitteln, d.h. Kinder und Jugendliche zu befähigen, eigenverantwortlich mit den Medien umzugehen und zu problematischen Inhalten eine kritische Distanz zu wahren. Für die Arbeit der Enquete-Kommission „Internet und Digitale Gesellschaft“ stellen sich die Fragen
- wie die Medienkompetenz von Eltern, Kindern, Erziehern, Lehrern und weiteren Aufsichtspersonen gestärkt werden kann und Initiativen, die hierfür besonders geeignet erscheinen, besser gefördert werden können.
- wie im Bereich von Onlinespielen bzw. beim Erwerb von Spielen über das Internet ein Grenzen übergreifend wirksamer Jugendschutz gewährleistet werden kann.
- wie sich durch leichter verständliche, einheitliche Standards und Kennzeichnungssysteme die Transparenz sowie die Effektivität des Jugendschutzsystems weiter verbessern lässt.
- wie zukünftig die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Aufsichtsinstitutionen wie KJM und BPjM weiter verbessert werden kann.
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