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10.03.2010 |
zufolge im Jahr 1997 noch rund 4,1 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig im Internet aktiv,
so waren es im Jahr 2009 rund 43 Prozent. Analog zu dieser Entwicklung hat sich die Anzahl der
eingesetzten Technologien ausgeweitet.
Neben PCs finden immer häufiger Laptops, Konsolen und Mobiltelefone bei Privatpersonen und im
Geschäftsverkehr Verwendung. Dies beansprucht in zunehmendem Maße Ressourcen und Rohstoffe.
Allein der Betrieb der Internetinfrastruktur erforderte im Jahr 2003 6,8 Mrd. kWh. Für das Jahr 2010
werden von der Universität Giessen rund 31,3 Mrd. kWh prognostiziert. Die stärkere Verbreitung von
Laptops beansprucht die kargen Lithiumvorräte der Erde. Höhere Bandbreiten für die Übertragung
immer größerer Datenmengen erfordern den Umstieg von Kupferkabeln auf Glasfaserkabel. Die
größere Verfügbarkeit von drahtlosen Internetanschlüssen erfordert den großflächigen Aufbau und
Betrieb von Sende- bzw. Empfangsanlagen (so genannte Hotspots). Auch die Entsorgung und
Wiederverwertung bekommt durch den wachsenden Einsatz von IT im Alltag größere Bedeutung.
Die Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen sind für die umweltgerechte Gestaltung
moderner Informationstechnologie unerlässlich. Alternativen für bestehende Technologien müssen
hier ebenso untersucht werden, wie die Möglichkeiten zu deren Ausbau.
Klima-, Umwelt- und ressourcenschonende Gestaltung der Informationstechnik
Moderne Informationstechnologie erfährt immer größere Verbreitung. Waren Medienangabenzufolge im Jahr 1997 noch rund 4,1 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig im Internet aktiv,
so waren es im Jahr 2009 rund 43 Prozent. Analog zu dieser Entwicklung hat sich die Anzahl der
eingesetzten Technologien ausgeweitet.
Neben PCs finden immer häufiger Laptops, Konsolen und Mobiltelefone bei Privatpersonen und im
Geschäftsverkehr Verwendung. Dies beansprucht in zunehmendem Maße Ressourcen und Rohstoffe.
Allein der Betrieb der Internetinfrastruktur erforderte im Jahr 2003 6,8 Mrd. kWh. Für das Jahr 2010
werden von der Universität Giessen rund 31,3 Mrd. kWh prognostiziert. Die stärkere Verbreitung von
Laptops beansprucht die kargen Lithiumvorräte der Erde. Höhere Bandbreiten für die Übertragung
immer größerer Datenmengen erfordern den Umstieg von Kupferkabeln auf Glasfaserkabel. Die
größere Verfügbarkeit von drahtlosen Internetanschlüssen erfordert den großflächigen Aufbau und
Betrieb von Sende- bzw. Empfangsanlagen (so genannte Hotspots). Auch die Entsorgung und
Wiederverwertung bekommt durch den wachsenden Einsatz von IT im Alltag größere Bedeutung.
Die Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen sind für die umweltgerechte Gestaltung
moderner Informationstechnologie unerlässlich. Alternativen für bestehende Technologien müssen
hier ebenso untersucht werden, wie die Möglichkeiten zu deren Ausbau.
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