16.09.2010

Projektgruppe Medienkompetenz

YouTube-Video: Stimmen zur Einsetzung der Projektgruppe Medienkompetenz

Medien sind in allen Lebensbereichen selbstverständliche und unverzichtbare
Bestandteile. Zu den „Klassischen Medien“ (Bücher, Zeitschriften, Hörfunk,
Fernsehen etc.) sind mittlerweile „Neue Medien“ hinzugekommen, die u.a.
durch das Internet zum Ausdruck kommen. Damit wir diese Medien und deren
Inhalte auch derart benutzen können, dass sie uns in unseren Zielen
unterstützten, benötigen wir ein Bündel von Fähigkeiten, die unter dem
Begriff der Medienkompetenz zusammengefasst werden.

Bei allen Medien – gleichgültig ob „Klassische Medien“ (Printmedien wie
Bücher, Zeitschriften oder auch Hörfunk und Fernsehen) oder „Neue Medien“ –
bedeutet Medienkompetenz, ihre Funktionsweise soweit zu verstehen, dass man
sie  nutzen kann; um

-  sich zurechtzufinden  - z.B. eine Tageszeitung am Kiosk unter
anderen Printmedien aufzufinden oder die Adresse einer bestimmten Webseite
in Erfahrung zu bringen;
-  durch den Gebrauch von Medien mit anderen Personen kommunizieren zu
können – beispielsweise indem man mit anderen Personen telefoniert oder
Emails schreibt;
-  die Inhalte von Medien erkennen und für den eigenen Gebrauch
sortieren zu können – wie etwa bei der Lektüre eines Abschnitts in einer
Zeitschrift oder einer Webseite zu identifizieren, ob es sich um Werbung,
einen Blog-Beitrag oder einen journalistischen Artikel handelt;
-  selbst Inhalte erzeugen und anbieten zu können, indem man z.B.
Beiträge für eine Schülerzeitung schreibt oder einen Beitrag auf Wikipedia
(mit)verfasst.

Bei den „Neuen Medien“ unterscheiden sich diese Fähigkeiten grundsätzlich
nicht von den Fähigkeiten, die auch bei den „Klassischen Medien“ eine
Medienkompetenz ausmachen. Es haben sich aber die technischen
Voraussetzungen und die Auswirkungen der Mediennutzung verändert. Ziel muss es
sein, diese Voraussetzungen und Auswirkungen dahingehend
zu erörtern, dass bei den Menschen in unserer Gesellschaft die
Medienkompetenz auch für die „Neuen Medien“ genauso selbstverständlich wird
wie Lesen und Schreiben. Die Notwendigkeit und Unverzichtbarkeit ist bereits
gesellschaftliche Realität.
23.03.2011 23.03.2011

Medienkompetenz in den digitalen Medien

Prof. Dr. Gerd Gigerenzer war sachverständiger Experte in der Anhörung zum Thema „Medienkompetenz“ In der Enquete-Kommission. Wir besuchten ihn mit Open-Enquete im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und sprachen über das Thema „Medienkompetenz in den digitalen Medien“.

23.03.2011 23.03.2011

Projektgruppe bei der Bestandsaufnahme

In der Projektgruppe zur Medienkompetenz werden aktuell Fragestellungen zur inhaltlichen Bestimmung und zur Förderung der Medienkompetenz bearbeitet.
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme werden der Stand der Forschung zur Medienkompetenz sowie die Auswirkungen von (fehlender) Medienkompetenz im Alltag erörtert.

Darauf aufbauend wird die gesellschaftliche Bedeutung von Medienkompetenz an Hand der Wertvorstellungen und Leitbilder dokumentiert. Die Arbeitsergebnisse sollen zum Gegenstand haben, die Handlungsoptionen von Staat und Politik sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu skizzieren, um die Anforderungen, die Ansprechpartner und Adressaten sowie die  Zielsetzungen einer Medienkompetenzvermittlung zu erarbeiten.

Neben den Chancen und Potenzialen, die die Nutzung von Medien bietet, sollen aber auch die Risiken nicht unberücksichtigt bleiben. Bis zum Zwischenbericht werden zunächst die konkreten Risikopotenziale und Gefährdungen für Kinder und junge Menschen herausgearbeitet, um die Handlungsfelder im Zusammenwirken von Medienkompetenz und Jugendmedienschutz aufzuzeigen.

10.12.2010 10.12.2010

Anhörung Medienkompetenz

Am 13.12. findet die Anhörung Medienkompetenz statt.

Bereits im Vorfeld haben die Experten den Fragenkatalog der Kommission beantwortet:

02.12.2010 22.11.2010

Projektgruppe Medienkompetenz kommt zweiten Mal zusammen

Auf der Tagesordnung steht im Wesentlichen die Vorbesprechung der Anhörung am 13. Dezember 2010. Der Ablauf wird besprochen und Experten für die Anhörung nominiert. Ebenfalls wird der Fragenkatalog für die Anhörung zwischen den Mitgliedern der Projektgruppe abgestimmt.

Von Seiten der FDP wurden als Experten der Geschäftsführer von "zone2connect", Herr Thorsten Unger, sowie der Direktor des Center for Adaptive Behavior and Cognition (ABC) am  Max-Planck-Institut für  Bildungsforschung Herr Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vorgeschlagen.

Damit werden vor allen Dingen die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft abgedeckt.
Im Bereich Gaming wollen wir den interessanten Bereich des "Serious Gaming"
hervorheben und den Blick auf Chancen und Risiken in diesem wachsenden Bereich verweisen.