10.03.2010 |

Open Data-Strategien für einen freien Zugang zu staatlichen Informationen

Wissen und Information sind Grundvoraussetzungen für Demokratie und Bürgerrechte. Nur wer Zugang zu Informationen hat, kann Rechte einfordern und Missbrauch anklagen. In besonderem Maße gilt dies für Informationen, die von staatlicher Seite gesammelt und ausgewertet werden. Open-Data-Strategien verfolgen das Ziel, soweit wie möglich allen Bürgerinnen und Bürgern Informationen zugänglich zu machen, die von staatlichen Stellen gesammelt werden. Welche Branchen und Betriebe profitieren im einzelnen von steuerfinanzierten Subventionen? Welchen veröffentlichungspflichtigen Nebentätigkeiten geht ein Parlamentarier nach? Für welche konkreten Zwecke werden Mittel aus Haushalten verwendet?
Es geht aber nicht nur um die Frage des „ob“, sondern auch des „wie“: Informationen müssen so veröffentlicht werden, dass sie für ein größtmöglichen Interessentenkreis so einfach wie möglich  lesbar sind. Niemandem hilft die Veröffentlichung nicht geheimhaltungsbedürftiger Informationen in Dateiformaten, die Externe nicht auswerten können.
Wie kann Informationsfreiheit in der digitalen Gesellschaft sichergestellt und ungesetzt werden?